Zur Jahresmitte sehe ich jedes Jahr dasselbe Muster. Im Januar war der Vorsatz da, endlich die Altersvorsorge ordnen, endlich den Sparplan starten, endlich mal draufschauen, was die alten Verträge eigentlich machen. Dann kam das Jahr mit Quartalsabschluss, Urlaub, Kindern und Tagesgeschäft. Und das Thema Geld ist genau da geblieben, wo es im Januar war.
Die kurze Antwort. Es liegt fast nie am Wollen. Es liegt daran, dass niemand einen klaren ersten Schritt vor Augen hat. Genau dafür gibt es den Finanzcheck. Drei Fragen, in der richtigen Reihenfolge, und am Ende steht der eine Schritt, der bei dir den größten Unterschied macht.
Ich bin Eduard Strekert, Vermögensberater für die Deutsche Vermögensberatung AG in Lüdenscheid, und begleite Familien, Selbstständige und Unternehmer im Märkischen Kreis. Diesen Check mache ich mit meinen Kunden zur Jahresmitte. Du kannst ihn dir jetzt selbst stellen.
Warum bleibt das Thema Geld so oft liegen?
Die meisten glauben, es fehle ihnen an Disziplin. Das stimmt selten. Was wirklich fehlt, ist ein klarer nächster Schritt. Solange ein Thema groß und unsortiert vor dir liegt, schiebst du es. Nicht aus Faulheit, sondern weil dein Kopf bei einer großen, unklaren Aufgabe lieber auf das ausweicht, was sich heute erledigen lässt.
Die Lösung ist nicht mehr Druck. Die Lösung ist mehr Klarheit. Wer einen einzigen, konkreten Schritt vor Augen hat, fängt fast immer an. Genau das leistet der Finanzcheck. Er macht aus einem diffusen Berg eine Liste mit drei Punkten.
Die drei Fragen für deinen Finanzcheck
Nimm dir zwanzig Minuten, einen ruhigen Moment und beantworte diese drei Fragen ehrlich. In dieser Reihenfolge.
- Was willst du wirklich erreichen? Nicht Rendite, denn Rendite ist nur ein Mittel. Das Ziel ist das, wofür sie da ist. Ein abbezahltes Zuhause. Mit 60 entscheiden können, ob du noch arbeitest. Den Kindern einen Start ermöglichen. Wer das Ziel nicht klar hat, optimiert ins Leere.
- Was darf auf keinen Fall schiefgehen? Das ist die Frage, die fast alle auslassen. Sie reden über Chancen und vergessen das Fundament. Was passiert mit deinem Plan, wenn dein Einkommen für sechs Monate wegbricht? Wenn das nicht abgesichert ist, steht alles andere auf Sand.
- Welcher Zeithorizont gilt? Geld, das du in zwei Jahren brauchst, gehört nicht dorthin, wo Geld hingehört, das zwanzig Jahre arbeiten darf. Viele Fehler beim Anlegen sind in Wahrheit Fehler beim Zeithorizont.
Wenn du diese drei Fragen beantwortet hast, fällt der nächste Schritt fast von allein. Meistens ist es der Punkt, an dem du beim Antworten am längsten gezögert hast.
Ein Modellfall aus dem Märkischen Kreis
Nimm Anna, 38, selbstständig aus dem Märkischen Kreis. Im Januar wollte sie endlich regelmäßig fürs Alter sparen. Zur Jahresmitte war noch nichts passiert, weil ihr das Ganze zu groß war.
Im Finanzcheck wird es klein. Ihr Ziel ist klar, eine zusätzliche Rente, damit sie mit 67 nicht knapp rechnen muss. Beim Fundament merkt sie, dass ihre Arbeitskraft noch nicht abgesichert ist. Das wird ihr erster Schritt, noch vor jedem Sparplan. Erst danach kommt der Aufbau über einen flexiblen Fondssparplan, den sie in ruhigen Monaten herunterfahren kann.
Wie viel am Ende zusammenkommt, hängt von Laufzeit, Kosten und Wertentwicklung ab und lässt sich nicht pauschal versprechen. Der entscheidende Hebel ist ohnehin nicht das perfekte Produkt, sondern der frühe, geordnete Start. Über die Jahre arbeiten Zeit und Zinseszins für den, der anfängt.
Ein Finanzcheck ersetzt keine Beratung und keine Zahlen. Er sortiert nur, was zuerst dran ist. Genau das ist sein Wert. Wer mit dem Produkt anfängt, hält die Lupe auf das Unwichtigste. Wer mit Ziel, Absicherung und Zeit anfängt, trifft danach die Produktentscheidung in Ruhe und meist deutlich besser.
Vom Schritt zur Umsetzung
Der Finanzcheck zeigt dir die Richtung. Die Umsetzung ist dann oft einfacher, als der große Berg im Kopf vermuten lässt. Bist du selbstständig, lohnt als nächster Blick häufig die Altersvorsorge ohne Arbeitgeber. Weißt du noch nicht, wie viel dir später fehlt, ordnest du das grob im Rentenlücken-Überblick ein. Und wenn beim Durchgehen Detailfragen auftauchen, findest du viele Antworten schon in den häufigen Fragen.
Wir müssen nichts überstürzen. Aber die zweite Jahreshälfte fängt jetzt an, und ein einziger geordneter Schritt ist mehr wert als zehn gute Vorsätze.
Dein nächster Schritt in Lüdenscheid
Du musst den Finanzcheck nicht allein machen. Im Erstgespräch gehen wir deine drei Fragen gemeinsam durch und legen den einen Schritt fest, der bei dir am meisten bewegt. Keine Festlegung, kein Verkauf, erst die Struktur.
Ich bin Eduard Strekert, Vermögensberater für die Deutsche Vermögensberatung AG in Lüdenscheid, und begleite Menschen im Märkischen Kreis dabei, ihre Finanzen mit Struktur zu ordnen, in ihrem Tempo. Nächster Schritt: Buch dir ein kostenfreies Erstgespräch, und wir sortieren deinen nächsten Schritt zusammen.
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Eduard Strekert ist Vermögensberater für die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG). Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Er stellt keine Anlage- oder Steuerberatung dar.